Microsoft für CLD
von Günter Endert
Bas Microsoft ROM Basic speichert die Programme in einer
platzsparenden, aber leider nicht für andere Betriebssysteme lesbaren
Form auf der Cassette ab. Um die Programme dennoch übertragen zu
können, kann man wie folgt vorgehen:
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Das Programm wird unter dem ROM-Basic mit CLOAD geladen
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LINES 1000 eingeben
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WIDTH 255 eingeben
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Reset Taste betätigen
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X30 eingeben
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Z eingeben
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Cassettenrecorder auf Aufnahme schalten und starten
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LIST eingeben und warten,
bis das Basic sich mit OK meldet
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Recorder weiterlaufen lassen und die Reset Taste betätigen
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X30 eingeben
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CNTRL-D drücken
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Recorder ausschalten
Das Programm befindet sich nun in der List
Form auf dem Band.
Das Zeichen CNTRL-D = ASCII (4) = EOT = End
of Text teilt später dem Device-Driver mit,
daß das Programm beendet ist; es läßt sich
vom Basic aus nicht erzeugen. Der Vorgang
kann nun für andere Programme wiederholt
werden.
Einlesen des Programms unter CLDDOS:
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System booten. Die Diskette muß den Device-Driver AT: der alten
CLDDOS-Version enthalten. AT: der neuen Version ist mit dem alten nicht
identisch und arbeitet nur einseitig (Write).
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AT: auf PORT 1 (bzw. den Port, an dem der Recorder angeschlossen
ist) setzen.
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Mit COPY FILENAME = AT: das Programm auf die Diskette lesen. Den
Recorder erst einschalten, wenn die LED im Deckel des Laufwerks nicht
mehr leuchtet! Er kann abgeschaltet werden, wenn das Zeichen EOT
gelesen wurde und die LED wieder brennt.
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Das Programm in den Editor laden und dort am Anfang und Ende alle
Zeilen und Leerzeilen löschen. Es dürfen keine Zeilen mehr vorhanden
sein, die nicht mit einer Zeilennummer anfangen!
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Das Programm wieder auf der Diskette
abspeichern.
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Vom CLD-Basic aus das Programm mit OLD laden. Alle Zeilen, die
ungültige Befehle enthalten, tragen vor diesem den Vermerk *ERROR* und
lösen beim Listen ein Bell-Zeichen aus. Sie müssen entsprechend
geändert und an das neue Basic angepaßt werden, (Mit dem Disk-MBasic
müßte es im Prinzip genauso gehen; ich habe es noch nicht ausprobiert).
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Das Programm nach einem Probelauf mit Replace wieder auf der
Diskette abspeichern.
Dieses Verfahren lohnt natürlich nur bei Programmen, die nicht zuviele
spezielle ROM Basic-Befehle enthalten. Bei Programmen, die viel mit den
Befehlen SET,RESET und der Funktion POINT arbeiten, ist es
normalerweise einfacher, sie neu zu schreiben.
Man kann übrigens auch
Daten vom DOS aus auf dem Band abspeichern und später wieder einlesen
(z.B. als Backup); man muß nur ein CNTRL-D anschließen (z.B. durch COPY
AT: = FNAME.EXT, CNTRL-D.DAT, wobei CNTRL-D.DAT durch Basic erzeugt
wurde: OPEN "CNTRL.DAT" FOR WRITE AS FILE #1:PRINT#1, CHR$
(4): CLOSE #1) .
Bildschirm auf Cassette
von Karl Trust
Das nachfolgende Programm dient ebenfalls wie das im
NJ 8/81
veroeffentlichte, auf dessen Grundlage es auch aufgebaut wurde, zum
Schreiben vom Bildschirm auf Kassette, jedoch ist es auf NAS-SYS
lauffaehig, und es bietet einige kleinere Vorteile.
1.Man kann den
Bildschirm vollschreiben bis zum Anfang der Zeile 15, dann erscheint im
Kopf der Text „Bitte erst abspeichern“. Das Abspeichern
erfolgt durch Druecken der beiden Tasten Shift/Control, dann erscheint
in der Zeile 15 ein Control-zeichen und es wird abgespeichert,
erkenntlich an der leuchtenden „Drive-LED“.
2.Ist das abspeichern beendet, erscheint der text „Neue Seite J/N
?“. Bei ja erfolgt der Sprung zum Anfang des programms, bei nein
Ruecksprung zum Monitor.
3.Auch Texte mit „Spaces“ am Anfang koennen jetzt
abgespeichert werden. Leider hat dieses Programm auch einen kleinen
Nachteil, die Inhalte der „Margins“ werden mit