Einfacher A/D – D/A – Wandler
Diese einfache Schaltung benötigt nur zwei Operationsverstärker µA 741,
einige Widerstände, eine Universaldiode und einen Kondensator. So ist
sie weit billiger als käufliche integrierte Wandler und kann zudem
leicht auf acht Eingänge erweitert werden.
Es ist zu empfehlen, Metallschichtwiderstände zu benutzen. Die
Genauigkeit normaler Widerstände reicht aber auch in vielen Fällen für
die Anwendung aus. Die beigefügte Printzeichnung kann als Vorlage zur
Herstellung einer Ätzfolie benutzt werden. Sie ist so ausgelegt, daß
eine 31-polige Steckerleiste eingelötet werden kann, die von einer
Buchsenleiste im Nascom-Gehäuse aufgenommen wird. So lassen sich außer
den Verbindungen mit den Port Ein/Ausgängen auch die zwei 12 V
Spannungen leicht anschließen, die direkt vom Nascom-Netzteil genommen
werden. Solch eine Buchsenleiste empfiehlt sich übrigens auch für
andere Hardware-Erweiterungen, da alle benötigten Anschlüsse schnell
und leicht zugänglich sind.
Folgende Programme, die voll verschieblich sind, testen die Funktion
des Wandlers:
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Eine regelbare Spannung von 0 – 4 V wird an den Analogeingang
gelegt. Nach Start des Programmes (erste Adresse) wird auf der
Bildschirmmitte eine Hexzahl dargestellt, die sich proportional zur
eingestellten Spannung ändert. Die regelbare Spannung gewinnt man am
einfachsten, indem man z.B. ein 2,2k Potentiometer zwischen +5V und
Masse legt und den Abgriff des Potentiometers zum Analog eingang führt.

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Beim ersten Programm kann am Ausgang des Wandlers ein
Sägezahnsignal über ein Oszilloskop sichtbar gemacht werden. Dieses
Programm erzeugt nach dem Start (erste Adresse) eine Dreieckskurve.
Beide Signalverläufe kann man auch über Lautsprecher abnehmen, falls
kein Oszilloskop zur Verfügung steht.