Nascom Journal |
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Wenn alle CS-Signale aktiv sind, leuchtet die LED auf. Da dies nur sehr kurz der Fall ist, leuchtet sie nur bei häufiger Zugriff-/Zeiteinheit. Der prinzipielle Aufbau der Karte geht aus Abbildung 1 hervor.
b) Software
Bis jetzt wurden von den vier Speicherstellen (Registern) nur drei
erwähnt, nämlich das x-Register auf D000’H, das y-Register auf D001 und
das Befehlswort-register auf D002’H. Das vierte Register auf D003’H ist
das sogenannte Lösch-Register; mit ihm können alle 64K Bildpunkte
innerhalb von 35msec auf einen bestimmten Wert gesetzt werden. Tabelle
zeigt die Helligkeitsbefehle. In der Grundversion ohne
Erweiterungsschaltung kann der Bildschirm nur hell oder dunkel gesetzt
werden. Wird also auf die Speicherstelle D003’H der Wert 00
geschrieben, werden alle Bildpunkte auf den größten Helligkeitswert
gesetzt, der Wert FF’H würde den geringsten Helligkeitswert
veranlassen. Ohne die Erweiterungsschaltung sind die Bits 1-3 ohne
Bedeutung, ebenso die Bits 4-7. Diese Bits spielen nur beim Setzen
eines Bildpunktes eine Rolle. Nachdem dem X- und y-Register die
aktuelle Adresse mitgeteilt worden ist, wird das Befehlsregister
angesprochen. Das obere Halbwort des Befehlswortes veranlaßt erst eine
Cursorbewegung (siehe Tabelle 1); danach wird der Bildpunkt gemäß dem
unteren Halbwort in der bestimmten Helligkeit gesetzt (siehe Tabelle
1). Zur Erleuterung ein Beispiel: D000’H wird mit 64’H (=100’D), D001’H
mit A’H (=10’D) und D002’H mit E0’H geladen. So wird der Punkt mit der
X-Koordinate 101’D
(100 aus dem X-Register und die Cursorbewegung nach oben) und der
Y-Koordinate 10’D auf die größte Helligkeit gesetzt. Zu bemerken ist
noch, daß der Punkt mit den Koordinaten (0,0) links unten, der Punkt
mit den Koordinaten
(FF’H,
Zuletzt möchte ich noch ein Programm zum Zeichnen einer Sinuslinie vorstellen:
Mittlerweile sind ein paar Utility -Programme entwickelt worden, z.B.
zum Zeichnen von Koordinatensystemen. Fertig ist auch ein Programm, mit
dem man in die Graphik schreiben kann. Damit ist es möglich, Buchstaben
an bestimmte Stellen zu setzen, wie auch Graphik als zweites
Bildschirmterminal zu benutzen. Die Textdarstellung erfolgt In 24
Zellen à 31 Buchstaben. Das Programm besitzt automatischen
Zellenvorschub und Seltenwechsel, läuft auf T2, T4 und NAS-SYS, bei
letzterem kann z.B. über das „U“ -Kommando der
Computerbetrieb auf zwei Bildschirmen gleichzeitig erfolgen. In wenigen
Wochen wird‚Schachgraphik‘
Das gesamte Graphiksystem wird bald bei MKS verfügbar sein. Es besteht aus einer Grundplatte mit der Interfaceschaltung, sowie zwei Steckplatzen für Graphik 1 und die Erweiterungsplatine.
Albert Schunck, ____________ _
____ München __
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